Dresdner Taschentücher

  • 21. November 2011

Mein Bruder hat im Rahmen einer BWL Veranstaltung an der TU Dresden zusammen mit Kommilitonen ein interessantes Filmprojekt fertig gestellt. Unter anderem wird die Dresdner Gedenkstätte am Münchner Platz gezeigt, in der fünf katholische Jugendliche getötet wurden. Diese fünf polnischen Jugendliche gehörten zum Salesianer Oratorium in Posnan. Sie verband eine sehr enge Freundschaft, weshalb man sie auch „die Fünf“ nannte. In der faschistischen Besatzungszeit wurden sie der Vorbereitung zum Hochverrat angeklagt, im September 1940 verhaftet, zum Tode verurteilt und am 24. August 1942 gegen 20.30 Uhr in der Dresdner Richtstätte am Münchner Platz hingerichtet. Bis zum Schluß haben sie geglaubt, bis zum Schluß haben sie vertraut, bis zum Schluß haben sie das Gift des Hasses nicht in ihr Herz gelassen. Papst Johannes Paul II. sprach diese fünf Märtyrer 1999 selig.

In Rahmen der Aktion der TU Dresden „Gründerwoche Dresden 2011″, welche dieses Jahr das Motto „Nutzen außer Naseputzen“ hat, drehten wir dieses Video. Ziel der Gründerwoche war es aus Taschentuchpackungen einen wie auch immer gearteten Mehrwert zu schaffen. Wir entwickelten die Idee eines historisch geprägten Films, in dem das Taschentuch in verschiedenen Szenen die Hauptrolle spielt. Das Taschentuch dient als abstrahiertes Symbol für die Trauer und wird in einer Szene als Bühnenbild verwendet.