Halong Bay

  • 20. September 2016

4.30 Uhr klingelt der Wecker – auf geht’s! Zwei Stunden Fahrt von Haiphong in Richtung Norden liegen vor uns, bevor wir eintauchen in ein kleines Stückchen Paradies auf Erden.

Frühstück gibt es heute im Rationen: erste Zwischenmahlzeit sind vietnamesische Bananen frisch von der Staude, bevor es gegen 7 Uhr Klebreis mit köstlichen Tintenfischbuletten gibt. Die Fleischküchlein aus Tintenfisch werden ganz frisch geformt und frittiert und mit Klebreis typisch an kleinen Tischen und Stühlen serviert.

Im Anschluss an das leckere, aber dennoch etwas gewöhnungsbedürftige Frühstück ging es in Richtung Hafen. Dort angekommen erwartete uns bereits ein eigens für uns reserviertes Boot, um uns in die Halong Bucht zu fahren.

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Während wir mit dem Boot den Felsen der Halong Bucht immer näher kamen, könnten wir die Größe und deren spannenden Formen immer mehr betrachten. Eine sehr beeindruckende und einmalige Landschaft! Nicht umsonst gehört es zu dem UNESCO Weltnaturerbe. Über insgesamt 1550 Quadratkilometer erstrecken sich diese Karstkegel, die sich in über 500 Mio. Jahren gebildet haben.

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Unser erster Halt in dieser wunderschönen Landschaft war die Tropfsteinhöhle „Hang Thien Cung“ (Himmelshöhle). Es erwarteten uns atemberaubende Formen des Gesteins, die mit unterschiedlichen Farben angestrahlt wurden.

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Beeindruckt ging es kurz darauf zum nächsten kleinen Ausflug: Wir fuhren mit kleinen Kanus zu einem Fischerdorf, welches mehr Ausflugstouristen, wie uns, als Fischer beherbergte. Früher wohnten noch mehr Fischer auf dem Wasser, aber die Regierung sprach ein Verbot aus, sodass nur noch wenige Fischer auf dem Wasser, in ihren Booten wohnen. Auf dem kleinen Kanuausflug konnten wir auch zwei weitere Höhlen sehen, die als Durchgang zu Seen dienten. Gezeigt wurden uns außerdem Tiere und Buddhas in den Felsformationen, die man mit Fantasie und Kreativität erkennen konnte.

Zurück auf unserem Schiff fuhren wir noch ein gutes Stück gen offener See, eh wir nach vielen Fotos den Rückweg antraten. Für uns gab es nun ein formidables Mittagessen mit Fisch, Garnelen, Muscheln, Tintenfisch und vieles mehr.

Nachdem Essen legten wir mit dem Boot wieder im Hafen an und machten uns mit dem Bus auf dem Weg nach Haiphong und anschließend weiter in die Hauptstadt nach Hanoi. Dabei erhielten wir von unseren Verwandten etwas „Taschengeld“ in der vietnamesischen Währung Dong und wurden somit promt Millionäre.

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In Hanoi angekommen besuchten wir als erstes unsere Tante Son. Es war ein herzliches und schönes Wiedersehen. Den Abend verbrachten wir in der pulsierenden City von Hanoi und konnten uns mal wieder kulinarisch verwöhnen lassen.

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Nach einem langen und ereignisreichen Tag entspannen wir unsere müden Glieder im Hotel.

Clara und Philippus