Im Eiltempo durch die Kaiserzeit 

  • 27. September 2016

Die Nacht in La Vang war speziell. Die Wallfahrerzimmer entsprachen nicht ganz den Erwartungen – es begrüßten uns drei riesige Kakerlaken, von denen wir froh wären, würden sie unter den Betten bleiben. Die Bambusmatten erhöhten den Komfort nur marginal.

Nach ansteigender Raumtemperatur bevorzugten Elisabeth und Kim die Bänke vor dem Eingangsreich – da dort eine Moskitonetz-Konstruktion nicht so gut war wie im Zimmer, hieß es natürlich einsprühen, einsprühen, einsprühen.

Am Morgen wurde dann auch bei Tageslicht deutlich, wo wir eigentlich waren. Eine große neue Kirche wird derzeit erbaut, die große Marienstatue unsere lieben Frau von La Vang und ein großes Wallfahrtsgelände.

Über den Tag ging es weiter in den Süden über die Kaiserstadt Hue bis nach Hoi An. In Hue konnten wir uns die Grabanlage des Kaiser Khai Dinh anschauen, die vor allem durch ihren französischen Einfluss an ein vietnamesisches Versailles erinnert.

Wir machten auf der Weiterfahrt einen ersten Stopp am Meer. In der Nebensaison (Temperaturen von über 30°C lassen davon nichts merken) ist fast nichts los am Strand – hier ist in den Sommerferien der Strand knacke voll von Vietnamesen.

Der letzte Abschnitt führte uns über den Wolkenpass über Da Nang bis zu unserem Ziel Hoi An, wo wir nun zwei Tage bleiben. Der abendliche Spaziergang durch die für ihre bunten Laternen bekannte Stadt war wunderschön und entschädigt für die Strapazen der letzten Nacht.

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