Mekong Delta – Reiskammer Vietnams

  • 6. Oktober 2016

Der letzte richtige Tag in Vietnam sollte uns in eine der fruchtbarsten Gegenden Vietnams führen – das Mekong Delta. Der südlichste und gleichzeitig westlichste Punkt unserer Reise. Anders als bisher nutzten wir das Angebot eines Touristenbüros und fuhren mit weiteren Touristen nach Cai Be. Dort angekommen stiegen wir in ein Boot um, um die Vielfalt des Mekong Delta vom Wasser aus zu erkunden.

Auf unserer Fahrt mit dem Boot machten wir an mehreren Stationen halt, um die Verarbeitung der angebauten Pflanzen und Früchte kennenzulernen. Dabei wurde uns gezeigt, wie Reispapier, Reiswaffeln und Reispopkorn hergestellt werden. Darüber hinaus durften wir eine Plantage anschauen auf der die Frucht Rambutan (eine Art von Litschi) angebaut wird. 

Nach einem Mittagessen mit dem örtlichen Fisch ging es per Boot weiter auf die andere Flussseite. Hier für überquerten wir den bis zu 3 km und 12. längsten Fluss der Welt über einen Kanal zwischen zwei Inseln. 

Auf der anderen Flussseite angekommen besuchten wir noch den Markt von Vinh Long und kauften frisches Obst ein. Die Auswahl an frischem, reifen und dazu noch günstigen Obst zeigte einmal mehr die Fruchtbarkeit des Mekong Delta. Bis zu 60 % der Reisexporte Vietnams werden hier angebaut, wodurch Vietnam der zweitgrößte Exporteur nach China für Reis ist.

Anschließend ging es zurück nach Ho-Chi-Minh-Stadt, wo wir nach einem Abendessen die Gelegenheit hatten gemeinsam die Hochzeitsbilder unserer Cousine anzuschauen.
Clara und Philippus