Praktika

  • 22. September 2011
Wer hätte gedacht, dass Schule so anstrengend sein kann … Zumindest in den Schulalltag hineinzukommen ist nicht leicht. Jeden Tag trifft man neue Lehrer und neue Schüler, der Unterricht muss genau protokolliert werden und eine Religionsstunde vorbereitet werden.
Am Mittwoch konnte ich in der 10. Klasse eine Stunde zur Kirche im Nationalsozialismus unterrichten. Die Stunde lief sehr gut, die Schüler haben gut mitgemacht und haben die Aufgaben gut lösen können. Auch mein Mentor war soweit zufrieden.
Am Wochenende ging es gleich weiter nach Schmiedeberg. Als Praktikum in der Jugendseelsorge hieß es das Wochenende zur Gruppenleiterschulung mit vorzubereiten und durchzuführen. Gemeinsam mit dem Team des Bistums wurden verschiedene thematische Einheiten geplant, die für die Jugendlichen, die sich als Gruppenleiter in ihren Gemeinden engagieren, wichtig sind.
Angefangen von geistlicher Ausbildung über Prävention von (sexueller) Gewalt und Missbrauch, Refelxionsmethoedn bis hin zur Ersten Hilfe waren viele Themen dabei. Den Jugendlichen hat dieses Wochenende sichtlich Freude gemacht, wenn auch das Programm sehr dicht und anstrengend war.
Ich habe ein Abendebet am Freitagabend vorbereitet, in dem die Jugendlichen einen Psalm kreieren sollten. Dabei habe ich den Psalm 40 in seine einzelnen Verse geteilt und die Jugendlichen gebeten ihren Psalm daraus zu bauen. Dabei konnten sie Verse weglassen, zerteilen und letztlich zu ihrem Psalm zusammenkleben.
Diese Arbeit ist immer sehr meditativ und eigentlich ein langes, sehr persönliches Gebet.
Danach haben wir die Psalmen vor das ausgesetzte Allerheiligste gelegt, um auszudrücken, wie wir vor Gott dastehen.
Ansonsten musste ich einige Gruppenarbeiten begleiten und am Sonntag ein paar Reflexionsmethoden vorstellen und durchführen.
Mir hat dieses WOchenende mit den JUgendlichen sehr gefallen. Auch neue Einblicke und Erfahrungen in der Vorbereitung konnte ich machen.