Saigon / Ho-Chi-Minh-Stadt 

  • 5. Oktober 2016

Inzwischen sind wir am letzten Ort unserer Reise angekommen. Die 8-Millionen-Metropole im Süden ist stark westlich geprägt…Die Skyline mit vielen hohen Glasgebäuden, dazwischen zahlreiche Kolonialbauten eingerahmt von Propaganda- Plakaten und sozialistischer Fahnen.

Wir haben uns nach den anstrengenden Fahrten über vietnamesische Straßen entschieden, nicht weiter nach Süden zu reisen, sondern Tagesausflüge von Saigon aus zu machen.

Die Reisegruppe hat sich für den Tag aufgesplittet: der ältere Familienteil ist zum Grab des Großvaters, der in den Süden geflüchtet war, gefahren. Clara und Philippus haben die Chance genutzt, nach Cu chi zu fahren, um die Tunnelsysteme der Vietnamesen zu bestaunen. Hier lebten zu Spitzenzeiten 60.000 Bewohner unter der Erde und leisteten sich einen erbitterten Kampf mit den Amerikanern a la Tom & Jerry, nur das die Jagd aufeinander hier grausamer Ernst war undunzählige Opfer forderte.

Elisabeth und Kim blieben in der Stadt und nutzten den Tag, um Saigon etwas zu erkunden. Ein Besuch im Museum über den Vietnamkrieg zeigte die Fratze des Krieges und seine furchtbaren Folgen für die Menschen bis in die Gegenwart.

Ho-Chi-Minh-Stadt entpuppte sich bei einem Spaziergang immer mehr als vor allem laute und hektische Stadt. Immer mehr Gebäude schießen in die Höhe. Manch „Altbauten“ wirken zwischen den Hochhäusern gerade zu skurril. Die ältesten Gebäude der Stadt sind gute 100 Jahre alt und stammen aus der französischen Kolonialzeit, so die Kathedrale, dad Theater und die Post. Man merkt in den Straßen deutlich die Spuren der Besatzer, die in die vietnamesische Kultur eingegriffen haben und diese auch in ihrer Entwicklung durch die europäischen Einflüsse geprägt haben. Die kommunistische Regierung hat diese Richtung dann vorbildlich weiter getrieben, so dass die Städte im Gegensatz zur wundervollen Landschaft und den Nationalparks auf uns oft charakterlos wirken.wp-image-1431203744jpg.jpgwp-image-588726205jpg.jpgwp-image-965417164jpg.jpg

 

 

 

1 Kommentar auf Saigon / Ho-Chi-Minh-Stadt 

  • agnes sagt:
    5. Oktober 2016 um 23:09

    Grüße voller Vorfreude auf Eure Rückkehr. Ihr werdet Eure Heimat ganz neu erfahren . . .
    Bei uns ist es ziemlich kalt geworden und im Gebirge gibt es den ersten Schnee
    Am Tag der deutschen Einheit hatte ich eine überraschend schöne Einladung von Elisabeths Eltern zum Abendessen nach der Dankmesse in der Kathedrale . Ich hoffe Elisabeth ist wieder relativ gesund oder ?
    Kuß für Josef !

    Agnes

    Mutti Agnes