Suppe zum morgen, Suppe zum Abend 

  • 21. September 2016

Und es geht weiter mit kulinarischen Besonderheiten: neben Toast und Croissants hatten unsere Männer die Chance auf eine Schüssel Pho, vietnamesische Hühnersuppe. Nicht zu vergessen, dass wir bereits Kuchen mit Wurst gestern probieren mussten. Seitdem gilt die Regel- erst probieren und lieber nicht genau fragen, was sich dahinter verbirgt.

Gestärkt für den Tag ging es mit allem Gepäck wieder zurück zum Haus der Familie und mit frischen Blumen und vielen Räucherstäbchen weiter zum Grab von Tante Nguyet.

Ein Stop der besonderen Art war mitten in dem Gewirr von kleinen verwinkelten Gässchen die Wohnung von Huong: alle Frauen der Familie waren versammelt um sich fürs Foto anzukleiden. Es bleibt zu erwähnen,dass Clara und Elisabeth eine kleine Attraktion bildeten und nun vermutlich auf Facebook-Profils sämtlicher Studentinnen aus Hanoi zu finden.

Mit der ganzen Familie ging es weiter zum Mittagessen- ein Tisch voller frischer Dinge, zwei Kochtoöpfe in die Mitte. Fertig.

Durch das Straßengewirr ging es nun mit dem Taxi weiter – und wir bemerkten schnell,wie uns unser Busfahrer fehlte…Er hupt weniger,fährt langsamer und ausgeglichener durch das Chaos an Mopeds, Fahrräder mit viel Gepäck und Autos.

Unser Ziel mit dem Taxi: Bat Trang, ein Dorf voller Keramik.  Viele Schalen, Becher, Kannen, Vasen…jeder Stand hatte wieder andere Spezialitäten. Die großen Vasen kann Clara allerdings leider nicht mitnehmen…

Eine kleine Abkühlung für alle: Kokosnuss für alle, direkt frisch aus der Nuss  zum trinken.

Der Abschluss in Hanoi war eine Schale Pho bo (Suppe mit Rindfleisch), bevor die Reise über Nacht im Bus in den Norden in die Berge nach Ha Giang geht.