Was mache ich ab Herbst?

  • 14. April 2014

Ein berechtigte Frage!

Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen im Bistum Dresden-Meißen werde ich ab Herbst 2014 in den pastoralen Dienst gehen. Für die kommenden zwei Jahre wird mir als Gemeindeassistent die „Verantwortung für Teilbereiche der Seelsorge“1 in Zusammenarbeit mit einem Pfarrer übertragen. Es ist gleichzeitig die Berufseinführungphase für den pastoralen Dienst in einem Bistum.

Bistum Dresden-Meißen, Bischöfliches Ordinariat

Wo es genau hingeht, wird bis Anfang Mai klarer – eins ist aber sicher: ich komme nach Sachsen oder Ostthüringen.

Damit stehen ab September für zwei Jahre vor allem Religionsunterricht und die Arbeit in der Pfarrei auf dem Programm. Immer wieder wird die Arbeit vor Ort durch Studientage und -wochen, Supervision, geistliche Begleitung und andere Ausbildungselemente unterbrochen werden.

Beginnen wird diese praktische Ausbildungszeit mit einem sechs-wöchigen Pastoralkurs in Erfurt, bei dem wir zusammen mit den Priesterkandidaten fit für die Schule gemacht werden. In dieser Zeit werden wir vertieft religionspädagogisch arbeiten. Ab November geht es dann richtig in die Pfarrei. Der Umzugstermin steht schon im Kalender – die Zieladresse noch nicht. Am Ende der zwei Jahre steht die zweite Dienstprüfung für den kirchlichen Dienst an, die aus pädagogischen, pastoralen und theologischen Teilen in Schule, Gemeinde und Theorie besteht.

Nach einem Propädeutikum in Bamberg, fünf Jahren Studium in Erfurt und Freiburg bin ich froh, in einen praxisnahen Dienst zu gehen. „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!“, sagt Paulus im Römerbrief (Röm 12,15). Mit den Menschen vor Ort unterwegs und für sie da zu sein, mit ihnen Glauben und Leben zu teilen – darauf freue ich mich schon jetzt!

Dienstsiegel Bistum Dresden-Meißen
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1 Der pastorale Dienst in der Pfarrgemeinde (Die deutschen Bischöfe 54), hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 1995, 21.