Erholung am Strand

  • 28. September 2016
Erholung am Strand

Nach den vielen Strapazen der letzten Tage bot sich heute die Möglichkeit zu entspannen. Gegen 8:30 Uhr trafen wir uns zu einem schönen Frühstück in der Altstadt von Hoi An.  Während wir heute Vormittag Strand und Meer als Programm vorsahen, fuhren Lap und Dung mit dem Boot zu einer vorgelagerten Inselgruppe. Der Weg zum Strand ermöglichte uns zum ersten Mal aktiv an dem Verkehr von Vietnam teilzunehmen - wir fuhren mit dem Rad. Am Strand erwartet uns ein katalogartiger Anblick. Sonne, blauer Himmel, feiner Sandstrand, kristallklares Wasser bot uns das komplette Angebot zur Erholung.  Nachdem...

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Im Eiltempo durch die Kaiserzeit 

  • 27. September 2016
Im Eiltempo durch die Kaiserzeit 

Die Nacht in La Vang war speziell. Die Wallfahrerzimmer entsprachen nicht ganz den Erwartungen - es begrüßten uns drei riesige Kakerlaken, von denen wir froh wären, würden sie unter den Betten bleiben. Die Bambusmatten erhöhten den Komfort nur marginal. Nach ansteigender Raumtemperatur bevorzugten Elisabeth und Kim die Bänke vor dem Eingangsreich - da dort eine Moskitonetz-Konstruktion nicht so gut war wie im Zimmer, hieß es natürlich einsprühen, einsprühen, einsprühen. Am Morgen wurde dann auch bei Tageslicht deutlich, wo wir eigentlich waren. Eine große neue Kirche wird derzeit...

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Der Weg in die Mitte

  • 26. September 2016
Der Weg in die Mitte

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Getreu dieses sehr unmenschlichen Sprichwortes ging es für uns heute früh wieder zeitig los. 5:30 Uhr hieß es aufstehen und fertigmachen. Der ständige Ortswechsel erfordert schon einige Aufwendungen, aber mittlerweile haben wir eine gewisse Routine im Sachen auspacken und geschickt wieder einpacken.  Nachdem wir ausgecheckt haben, ging es in unserem Bus von Than Hoa weiter in Richtung Mitte Vietnam nach La Vang (in der Nähe von Dong Ha). Kurz nach der Abfahrt suchten wir eine der vielen Straßenwerkstätten auf, die die Straße Richtung Südvietnam säumen....

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Kirche oder Pagode?

  • 26. September 2016
Kirche oder Pagode?

Auf dem Weg nach Mittelvietnam erreichten wir heute zwei großartige Zwischenziele. Zum einen die Kathedrale von Phat Diem, der einzigen Kirche Vietnams, die im eklektischen Architekturstil, also konkret einer Mischung aus europäischer Gothik und vietnamesischen Baukunst bei Pagoden, erbaut wurde. Von weitem sieht sie aus wie eine buddhistische Tempelanlage, erst bei genauem Hinsehen erkennt man Kreuz und statt Buddhas die vier Evangelisten auf den Themen sitzen. Die erste Kirche auf dem Gelände ist von einem vietnamesischen Priester entworfen worden, der zuvor in Frankreich studiert hatte und sich...

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Dong Van hin und zurück, die Reise einer kleinen Gruppe …

  • 24. September 2016
Dong Van hin und zurück, die Reise einer kleinen Gruppe …

Drei Tage ist es her, seit wir von Hanoi in den hohen Norden von Vietnam aufbrachen. Seitdem konnten wir ein anderes, raueres Vietnam kennenlernen. Heute hieß es Abschied nehmen von dieser Berglandschaft und der hiesigen Kultur. Es ging zurück nach Hanoi und ab jetzt nur noch in den Süden. Die Fahrt fühlt sich an wie ein Film, der zurückgespult wird. Die Orte die wir auf der Hinfahrt besucht haben, fließen nun im Schnelldurchlauf an uns vorbei. Die Berge werden flacher und immer grüner. Es bleibt dabei etwas Ruhe und Zeit die Eindrücke zu verarbeiten.  Den Mittag verbrachten...

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In Schrittgeschwindigkeit Richtung Reich der Mitte  

  • 23. September 2016
In Schrittgeschwindigkeit Richtung Reich der Mitte  

Ein Ausflug von Dong Van an den nördlichsten Punkt des Landes zeigte uns: die Straßen können noch enger, noch kurviger, noch holpriger und abgeschiedener sein als bislang gedacht. Für die gut 20 km waren wir 1 1/2 Stunden unterwegs- zwischen Reisfeldern der Hmong, Felsen und Bambus hindurch. Im Gegenverkehr war hinter jeder Kurve mit einer Büffelherde, fußläufigen Hmong, aber auch Lkws und natürlich Mopeds zu rechnen. Belohnt wurde man dafür mit atemberaubenden Aussichten auf nahezu unberührte Natur. Der Grenzverlauf zu China ließ sich vom 2010 erbauten Aussichtsturm...

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Höher, immer höher

  • 22. September 2016
Höher, immer höher

Schlafen im Bett? Kann jeder! Schlafen im Bus zu zehnt (es kamen noch 3 Freunde von Binh mit) auf vietnamesischen Straßen ist eine Herausforderung. Nach 6 Stunden und ca. 300 km intensiver Straßenerfahrung kamen wir um 04:30 Uhr in Ha Giang an. Während wir versuchten dort in einem Hotel noch 3 Stunden ordentlichen Schlaf zu bekommen, bellten Hunde und krähte der Hahn um die Wette. Am Morgen weckte uns Dung liebevoll mit den Worten: „Wollt ihr zum Abendessen lieber Ziege oder Huhn essen?“ Die Antwort Claras (die nur den letzten Teil des Satzes vernommen hat) ließ nicht auf sich warten:...

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Suppe zum morgen, Suppe zum Abend 

  • 21. September 2016
Suppe zum morgen, Suppe zum Abend 

Und es geht weiter mit kulinarischen Besonderheiten: neben Toast und Croissants hatten unsere Männer die Chance auf eine Schüssel Pho, vietnamesische Hühnersuppe. Nicht zu vergessen, dass wir bereits Kuchen mit Wurst gestern probieren mussten. Seitdem gilt die Regel- erst probieren und lieber nicht genau fragen, was sich dahinter verbirgt. Gestärkt für den Tag ging es mit allem Gepäck wieder zurück zum Haus der Familie und mit frischen Blumen und vielen Räucherstäbchen weiter zum Grab von Tante Nguyet. Ein Stop der besonderen Art war mitten in dem Gewirr von kleinen verwinkelten...

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Halong Bay

  • 20. September 2016
Halong Bay

4.30 Uhr klingelt der Wecker - auf geht's! Zwei Stunden Fahrt von Haiphong in Richtung Norden liegen vor uns, bevor wir eintauchen in ein kleines Stückchen Paradies auf Erden. Frühstück gibt es heute im Rationen: erste Zwischenmahlzeit sind vietnamesische Bananen frisch von der Staude, bevor es gegen 7 Uhr Klebreis mit köstlichen Tintenfischbuletten gibt. Die Fleischküchlein aus Tintenfisch werden ganz frisch geformt und frittiert und mit Klebreis typisch an kleinen Tischen und Stühlen serviert. Im Anschluss an das leckere, aber dennoch etwas gewöhnungsbedürftige Frühstück...

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Willkommen in Vietnam

  • 19. September 2016
Willkommen in Vietnam

Die Tür aus dem Transitbereich geht auf und wir sehen sie sofort: Tante Lap, Binh und Van unsere Cousins. Zusammen mit unserem Busfahrer, der uns die nächsten 20 Tage durch Vietnam begleiten wird, haben sie sich auf den Weg gemacht, um uns zu begrüßen. Es ist wie vor 15 Jahren, obwohl wir uns persönlich nur von einer Begegnung kennen, ist Herzlichkeit und Familiengefühl so, als würde man sich schon ewig kennen. "Em chau chi", haben wir fleißig im Flieger gelernt. Dieser Satz heißt so viel wie "Jüngerer Bruder grüßt ältere Schwester" und wir brauchen ihn, um unsere Cousine zu begrüßen....

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